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Diese Checkliste soll Anregung für die Organisation
des Sportunterrichts in der Halle geben.
Auf physiologische und methodische Aspekte wurde weitgehend verzichtet. |
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Organisatorisches |
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| 1. |
Die Lehrkraft wählt ihren Standort
so, dass sie die Klasse gut überblicken kann. |
| 2. |
Für den Unterricht werden genügend
Sportgeräte bereitgestellt, damit kein unnötiges Gedränge
an den Übungsstätten entsteht. |
| 3. |
Im Übungsbetrieb werden für
nicht beschäftigte Schülerinnen und Schüler Zusatzaufgaben
angeboten (Leerlauf bedeutet Langeweile und somit Unfallgefahr). |
| 4. |
Zur Vorbeugung gegen Verletzungen wird
zum Aufwärmen und für vorbereitende Funktionsgymnastik ausreichend
Zeit eingeplant. |
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Sportkleidung und Hygiene |
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| 1. |
Die Lehrkraft und auch die Schülerinnen
und Schüler tragen geeignete Sportkleidung und Sportschuhe. |
| 2. |
Die Sporthalle wird nur mit sauberen
Sportschuhen betreten. |
| 3. |
Armbanduhren, Schmuckteile sowie Haarspangen
werden vor Unterrichtsbeginn abgelegt. |
| 4. |
Alle Brillenträger tragen eine
Sportbrille (evtl. Kontaktlinsen). |
| 5. |
Lange, offene Haare werden mit einem
Haarband zusammengehalten. |
6.
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Die Schülerinnen und Schüler
haben Gelegenheit, sich nach dem Sportunterricht zu waschen (evtl.
zu duschen). |
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Ordnungsrahmen |
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| 1. |
Bei bewegungsintensiven Übungen,
z.B. bei Staffelwettbewerben, wird auf ausreichenden Sicherheitsabstand
zu Wänden, Geräten und Mitschülerinnen und -schülern
geachtet (z.B. werden Laufwege festgelegt). |
| 2. |
Beim Gerätturnen wird genügend
Sicherheitsabstand zwischen den Übenden und der wartenden Gruppe
eingehalten (Warteräume festlegen). |
| 3. |
Die zuschauenden Schülerinnen und
Schüler sind auch bei unkontrollierbaren Schüssen weitgehend
vor Balltreffern geschützt. |
| 4. |
Schülerinnen und Schüler fahren
nicht auf "rollenden Geräten" mit. |
| 5. |
Alle Türen und Geräteraumtore
sind während des Übungsbetriebes geschlossen. |
| 6. |
Alle Zeichen, die der Lehrkraft Steuerungsmöglichkeiten
geben, wie Zuruf, Pfiff, Klatschen und Handheben usw. sind mit den
Schülerinnen und
Schülern abgesprochen. |
| 7. |
Nicht mehr benötigte Sportgeräte
werden weggeräumt, um keine unnötigen Gefahrenpunkte (Stolperstellen)
entstehen zu lassen. |
| 8. |
Mit der Klasse wurden Maßnahmen
bei einem Sportunfall durchgesprochen und evtl. eingeübt (Aufgaben
des Klassensprechers etc.). |
| 9. |
Während des Übungsbetriebes
halten sich keine Schülerinnen und Schüler im Geräteraum
auf. |
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Geräte und Matten |
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| 1. |
Die Sportgeräte werden von der
Lehrkraft vor der Verwendung auf Funktionssicherheit und auf äußerlich
erkennbare Mängel überprüft. |
| 2. |
Sportgeräte, die nicht mehr funktionssicher
sind, werden sofort für jede weitere Benutzung gesperrt und so
verwahrt, dass sie nicht irrtümlicherweise wieder benutzt werden
(Mängelmeldung an Sachkostenträger). |
| 3. |
Alle Geräte sind sachgemäß
aufgebaut und gesichert. |
| 4. |
Werden während des Unterrichtsbetriebes
Geräte in Höhe und Weite verstellt, werden sie vor der weiteren
Benutzung kontrolliert. |
| 5. |
Im Übungsbetrieb werden nur solche
Matten verwendet, die nicht durch zu große Eindringtiefe beim
Aufsprung die Standsicherheit der Übenden
beeinträchtigt. |
| 6. |
Es ist sichergestellt, dass die Matten
nicht wegrutschen (rutschhemmender Belag). |
| 7. |
Herausstehende Sportgeräte, wie
z.B. Kletterstangen, werden besonders bei Lauf- und Ballspielen mit
Matten als Prallschutz gesichert. |
8.
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Im Geräteraum werden die Sportgeräte
geordnet und übersichtlich aufbewahrt (Stellplan) und sind gegen
Umkippen und Herunterfallen gesichert. |
| 9. |
Für den Transport von Sportgeräten
werden genügend Schülerinnen und Schüler eingeteilt. |
| 10. |
Die Schülerinnen und Schüler
sind mit dem sachgerechten Geräteaufbau vertraut (einüben!). |
| 11. |
Während des Geräteauf- bzw.
-abbaus besteht absolutes Übungsverbot. |
| 12. |
Für Abgänge und Niedersprünge
von Geräten sind die Matten so gelegt, dass die Schülerinnen
und Schüler in der Mattenmitte und nicht im
Mattenstoß landen (Mattenkopplung, Abdeckung mit Läufern). |
| 13. |
Beim Einsatz von Weichbodenmatten für
Abgänge und Niedersprünge von Geräten werden diese
mit einem Läufer abgedeckt.
Besser: Verwendung von Niedersprungmatten! |
| 14. |
Alle Geräte sind gegen Umkippen
gesichert (z.B. Hallenhandballtore). |
| 15. |
Nach dem Abbau werden alle Sportgeräte
sicherheitsgerecht an den vorgesehenen Plätzen aufbewahrt. |
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Helfen und Sichern |
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| 1. |
Die Schülerinnen und Schüler
sind mit der Hilfe- und Sicherheitsstellung vertraut. |
| 2. |
Für das Erlernen und Üben
der Helfergriffe wird genügend Zeit eingeplant. |
| 3. |
Die Helfergriffe werden in regelmäßigen
Abständen wiederholt. |
| 4. |
Nur Schülerinnen und Schüler,
die dazu in der Lage sind, werden zur Hilfestellung eingeteilt. |
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