Nähmaschinen
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Der Antrieb

Bislang gab es zwei Antriebsformen für den oben genann- ten Maschinentypus:

Der Kupplungsmotor hat eine hohe Startgeschwindigkeit, was ihn für Anfänger/-innen als ungeeignet erscheinen lässt.

Der Anlassermotor startet dagegen langsam; ein Problem ist, dass er nur über den Netzstecker bzw. über einen Sammelschalter ausgeschaltet werden kann. Bei defek- tem Entstörkondensator ist die Maschine über das Pedal nicht mehr auszuschalten.

Neuerdings steht ein gleichstrombetriebener Vario- stop-Motor zur Verfügung, der auch mit Mikroprozessortech- nik ausgestattet werden kann.

Vorteile des Variostop-Motors:

Die preisgünstigste Antriebslösung ist jedoch vorerst der Anlassermotor. Die sich mit großer Kraft und Geschwin- digkeit bewegenden Funktionsteile der Nähmaschine er- geben Gefahren, so z. B. der Raum zwischen Nadel und Nähfuß; hier können sich schmerzhafte und kompli- kationsreiche Fingerdurchstiche ereignen.

Folgende sicherheitstechnische Ausstattungselemente sind unbedingt erforderlich:

  • geeigneten Fingerabweiser (nach DIN 5318, Teil 2) am Nähfuß anbringen
  • Schutzbügel am Fadengeber
  • Keilriemenschutz am Handrad oberhalb der Tischplatte und zwischen Motor und Handrad (vollständige Verkleidung)
  • Handräder sollten nicht als Speichenrad konstruiert sein, damit ein Durchgreifen nicht möglich ist
  • das Maschinenoberteil muss sich vollständig umlegen lassen und darf nicht von selbst zurückfallen (Arretierung)

Weitere sicherheitsrelevante Ausstattungselemente sind:

  • ein Kniehebel zum Lüften des Nähfußes, damit das Nähgut beidhändig geführt werden kann
  • Standsicherheit der Geräte und Arbeitsbeleuchtung
  • Abdeckhauben für Maschinenoberteile